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      <title>Carl Gustaf Jung (1875-1961)</title>
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      <pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:38:57 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2010/1/17_Carl_Gustaf_Jung_%281975-1961%29_files/cgjung.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object335_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:118px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;„Denn Gelehrsamkeit allein genügt nicht; es gibt ein Wissen des Herzens, das tiefere Aufschlüsse gibt. Das Wissen des Herzens ist in keinem Buche und in keines Lehrers Munde zu finden, sondern es wächst aus dir wie das grüne Korn aus schwarzer Erde. &lt;br/&gt;    Gelehrsamkeit gehört zum Geiste dieser Zeit, dieser Geist erfasst den Traum aber keineswegs, denn die Seele ist überall, wo das gelehrte Wissen nicht ist.&lt;br/&gt;    Seid Ihr aber erwachsene Wesen, die gezeugt oder geboren haben, sei es im Körper oder im Geiste, so steigt euer Gott empor aus strahlender Wiege, zu unermesslicher Höhe der Zukunft, zur Reife und Fülle der kommenden Zeit. Wer sein Leben noch vor sich hat, ist ein Kind, wer sein Leben gegenwärtig lebt, ist erwachsen. Wenn Ihr also das lebt, was Ihr leben könnt, so seid Ihr erwachsen. Wer in dieser Zeit ein Kind ist, dem stirbt der Gott. Wer in dieser Zeit erwachsen ist, dem lebt der Gott fort.&lt;br/&gt;    Das Kindische ist unfruchtbar, sein Kommendes ist das schon Gezeugte und das schon wieder Verwelkte. Es lebt nicht hinüber. Unordnung und Sinnlosigkeit sind die Mütter von Ordnung und Sinn. Ordnung und Sinn sind Gewordenes, nicht Werdendes.“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;C.G. Jung, Das Rote Buch, Kap. „Seele und Gott“</description>
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      <title>Kathleen Raine (1908-2003)</title>
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      <pubDate>Fri, 3 Jul 2009 20:04:14 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2009/7/3_Kathleen_Raine_%281908-2003%29_files/1582431353.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object183_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:172px; height:225px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Gedicht: “Amo Ergo Sum” in The Year One (1952)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Weil ich liebe,&lt;br/&gt;	verschwendet die Sonne ihr flüssiges Gold,&lt;br/&gt;	vergießt sie Gold und Silber über dem Meer.&lt;br/&gt;Weil ich liebe,&lt;br/&gt;	dreht sich die Erde um ihre Sternenachse, &lt;br/&gt;	tanzt sie ihren ekstatischen Reigen.&lt;br/&gt;Weil ich liebe,&lt;br/&gt;	reisen Wolken auf den Winden durch die Himmelsweite, &lt;br/&gt;	erstreckt sich das Firmament, weit und schön, tief und blau&lt;br/&gt;Weil ich liebe,&lt;br/&gt; 	bläht der Wind die weißen Segel,&lt;br/&gt; 	weht der Wind über Blumen, süßer sausender Wind.&lt;br/&gt;Weil ich liebe,&lt;br/&gt;      wachsen grün die Farne und grün das Gras,&lt;br/&gt;      grün die Bäume, durchschienen vom Sonnenlicht.&lt;br/&gt;Weil ich liebe,&lt;br/&gt;      steigen Lerchen auf, aus den Feldern,  &lt;br/&gt;      und trällern alle Vögel in den Büschen.&lt;br/&gt;Weil ich liebe,&lt;br/&gt;      vibriert die Sommerluft in schwirrendem Flügelschlag,&lt;br/&gt;      brennen ungezählte Augen im Licht &lt;br/&gt;Weil ich liebe,&lt;br/&gt;	schillern Muscheln am Meeresstrand,&lt;br/&gt;	fein und verschlungen geformt wie Gedanken&lt;br/&gt;Weil ich liebe,&lt;br/&gt;      erstreckt sich ein unsichtbarer Weg am Himmel,&lt;br/&gt;      Vögel folgen ihm, und die Sonne und der Mond,  &lt;br/&gt;      und alle Sterne ziehen in der Nacht auf ihm entlang.&lt;br/&gt;Weil ich liebe,&lt;br/&gt;      Zieht ein Strom immerwährend in die Nacht.&lt;br/&gt;Weil ich liebe,&lt;br/&gt;	fließt ein tiefer Fluss durch meine Träume,&lt;br/&gt;	schlafen zehntausend Lebewesen in meinen Armen,&lt;br/&gt;	endet der Wachschlaf, verebbt das Drängen.“</description>
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      <title>Bede Griffith (1906- 1993) </title>
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      <pubDate>Mon, 31 Mar 2008 23:44:53 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2008/3/31_Bede_Griffith_%281906-_1993%29_files/Griffith-Portrait-Web.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object184_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:145px; height:177px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;„Wenn wir den Intellekt mit seinen messenden Eigenschaften überschreiten, mit seinen Kategorien von Raum und Zeit, dann finden wir den eigentlichen Grund des Universums.&lt;br/&gt;Dort sind die Dinge nicht tote Materie, wie uns die westliche Wissenschaft lange Zeit glauben machen wollte. Hier ist alles Leben und Intelligenz.&lt;br/&gt;Der westliche Mensch war über Jahrhunderte hinweg nach außen gekehrt, der Welt der Sinne zugewandt und er verlor sich im äußeren Raum.&lt;br/&gt;Die Zeit ist nun gekommen, sich nach innen zu wenden, den Raum im Inneren des Herzen  zu erkunden, sich auf diese spannende Reise ins Zentrum zu begeben.&lt;br/&gt;Verglichen damit ist die Erforschung des Mondes und der Planeten wie das Spiel eines Kindes.“&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955)</title>
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      <pubDate>Tue, 26 Feb 2008 18:00:49 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2008/2/26_Pierre_Teilhard_de_Chardin_%281881-1955%29_files/teilhard20de20chardin_1.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object185_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:210px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;„Eines Tages, nachdem wir die Winde, die Wellen, Ebbe und Flut und die Gravitation gemeistert haben, werden wir uns auch die Energien der Liebe nutzbar machen. Und dann, zum zweiten Mal in der Geschichte unseres Planeten, wird der Mensch das Feuer entdecken.&lt;br/&gt;Liebe allein ist fähig, lebende Wesen in einer Weise zu vereinen, dass sie sich ganz und erfüllt fühlen. Denn nur die Liebe erfasst die Wesen und verbindet sie mit dem, was in ihrem tiefsten Inneren ruht.“</description>
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      <title>Hilde Domin (1909-2006)</title>
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      <pubDate>Fri, 15 Feb 2008 15:56:11 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2008/2/15_Hilde_Domin_%281909-2006%29_files/hilde_domin.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object186_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:161px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Bitte&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir werden eingetaucht&lt;br/&gt;und mit dem Wasser der Sintflut gewaschen,&lt;br/&gt;wir werden durchnässt&lt;br/&gt;bis auf die Herzhaut.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Wunsch nach der Landschaft&lt;br/&gt;diesseits der Tränen&lt;br/&gt;taugt nicht,&lt;br/&gt;der Wunsch, den Blütenfrühling  zu halten.&lt;br/&gt;der Wunsch, verschont zu bleiben,&lt;br/&gt;taugt nicht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es taugt die Bitte,&lt;br/&gt;dass bei Sonnenaufgang die Taube,&lt;br/&gt;den Zweig vom Ölberg bringe.&lt;br/&gt;Dass die Frucht so bunt wie die Blüte sein,&lt;br/&gt;dass noch die Blätter der Rose am Boden&lt;br/&gt;eine leuchtende Krone bilden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und dass wir aus der Flut,&lt;br/&gt;dass wir aus der Löwengrube&lt;br/&gt;und dem feurigen Ofen&lt;br/&gt;immer versehrter und immer heiler&lt;br/&gt;stets von neuem&lt;br/&gt;zu uns selbst &lt;br/&gt;entlassen werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aus: Der Baum blüht trotzdem, S. Fischer Verlag, Frankfurt 1999&lt;br/&gt;</description>
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      <title>J. C. Friedrich von Schiller (1759-1805)</title>
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      <pubDate>Wed, 6 Feb 2008 02:00:43 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2008/2/6_J._C._Friedrich_von_Schiller_%281759-1805%29_files/schiller.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object187_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:184px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;An die Freude&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Freude, schöner Götterfunken,&lt;br/&gt;    Tochter aus Elisium,&lt;br/&gt;    Wir betreten feuertrunken,&lt;br/&gt;    Himmlische, dein Heiligtum.&lt;br/&gt;    Deine Zauber binden wieder,&lt;br/&gt;    Was die Mode streng geteilt,&lt;br/&gt;    Alle Menschen werden Brüder,&lt;br/&gt;    Wo dein sanfter Flügel weilt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Seid umschlungen, Millionen!&lt;br/&gt;    Diesen Kuß der ganzen Welt!&lt;br/&gt;    Brüder - überm Sternenzelt&lt;br/&gt;    Muß ein lieber Vater wohnen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Wem der große Wurf gelungen,&lt;br/&gt;    Eines Freundes Freund zu sein,&lt;br/&gt;    Wer ein holdes Weib errungen,&lt;br/&gt;    Mische seinen Jubel ein!&lt;br/&gt;    Ja - wer auch nur eine Seele&lt;br/&gt;    Sein nennt auf dem Erdenrund!&lt;br/&gt;    Und wer's nie gekonnt, der stehle&lt;br/&gt;    Weinend sich aus diesem Bund!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Was den großen Ring bewohnet,&lt;br/&gt;    Huldige der Sympathie!&lt;br/&gt;    Zu den Sternen leitet sie,&lt;br/&gt;    Wo der Unbekannte thronet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Freude trinken alle Wesen&lt;br/&gt;    An den Brüsten der Natur,&lt;br/&gt;    Alle Guten, alle Bösen&lt;br/&gt;    Folgen ihrer Rosenspur.&lt;br/&gt;    Küsse gab sie uns und Reben&lt;br/&gt;    Einen Freund, geprüft im Tod.&lt;br/&gt;    Wollust ward dem Wurm gegeben,&lt;br/&gt;    Und der Cherub steht vor Gott.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Ihr stürzt nieder, Millionen?&lt;br/&gt;    Ahndest du den Schöpfer, Welt?&lt;br/&gt;    Such ihn überm Sternenzelt,&lt;br/&gt;    Über Sternen muß er wohnen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Freude heißt die starke Feder&lt;br/&gt;    In der ewigen Natur.&lt;br/&gt;    Freude, Freude treibt die Räder&lt;br/&gt;    In der großen Weltenuhr.&lt;br/&gt;    Blumen lockt sie aus den Keimen,&lt;br/&gt;    Sonnen aus dem Firmament,&lt;br/&gt;    Sphären rollt sie in den Räumen,&lt;br/&gt;    die des Sehers Rohr nicht kennt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Froh, wie seine Sonnen fliegen,&lt;br/&gt;    Durch des Himmels prächt'gen Plan,&lt;br/&gt;    Laufet, Brüder, eure Bahn,&lt;br/&gt;    Freudig wie ein Held zum Siegen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Aus der Wahrheit Feuerspiegel&lt;br/&gt;    Lächelt sie den Forscher an.&lt;br/&gt;    Zu der Tugend steilem Hügel&lt;br/&gt;    Leitet sie des Dulders Bahn.&lt;br/&gt;    Auf des Glaubens Sonnenberge&lt;br/&gt;    Sieht man ihre Fahnen wehn,&lt;br/&gt;    Durch den Riß gesprengter Särge&lt;br/&gt;    Sie im Chor der Engel stehn.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Duldet mutig Millionen!&lt;br/&gt;    Duldet für die bess're Welt!&lt;br/&gt;    Droben überm Sternenzelt&lt;br/&gt;    Wird ein großer Gott belohnen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Göttern kann man nicht vergelten,&lt;br/&gt;    Schön ist's, ihnen gleich zu sein.&lt;br/&gt;    Gram und Armut soll sich melden,&lt;br/&gt;    Mit den Frohen sich erfreun.&lt;br/&gt;    Groll und Rache sei vergessen,&lt;br/&gt;    Unserm Todfeind sei verziehn,&lt;br/&gt;    Keine Träne soll ihn pressen,&lt;br/&gt;    Keine Reue nage ihn.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Unser Schuldbuch sei vernichtet!&lt;br/&gt;    Ausgesöhnt die ganze Welt!&lt;br/&gt;    Brüder - überm Sternenzelt&lt;br/&gt;    Richtet Gott, wie wir gerichtet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Freude sprudelt in Pokalen,&lt;br/&gt;    In der Traube gold'nem Blut&lt;br/&gt;    Trinken Sanftmut Kannibalen,&lt;br/&gt;    Die Verzweiflung Heldenmut - -&lt;br/&gt;    Brüder fliegt von euren Sitzen,&lt;br/&gt;    Wenn der volle Römer kreist,&lt;br/&gt;    Laßt den Schaum zum Himmel spritzen:&lt;br/&gt;    Dieses Glas dem guten Geist.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Den der Sterne Wirbel loben,&lt;br/&gt;    Den des Seraphs Hymne preist,&lt;br/&gt;    Dieses Glas dem guten Geist,&lt;br/&gt;    Überm Sternenzelt dort oben!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Festen Mut in schwerem Leiden,&lt;br/&gt;    Hülfe, wo die Unschuld weint,&lt;br/&gt;    Ewigkeit geschwor'nen Eiden,&lt;br/&gt;    Wahrheit gegen Freund und Feind,&lt;br/&gt;    Männerstolz vor Königsthronen, -&lt;br/&gt;    Brüder, gält es Gut und Blut, -&lt;br/&gt;    Dem Verdienste seine Kronen,&lt;br/&gt;    Untergang der Lügenbrut!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Schließt den heil'gen Zirkel dichter,&lt;br/&gt;    Schwört bei diesem gold'nen Wein:&lt;br/&gt;    Dem Gelübde treu zu sein,&lt;br/&gt;    Schwört es bei dem Sternenrichter! </description>
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      <title>Christina Kessler (geb. 1955)</title>
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      <pubDate>Tue, 29 Jan 2008 00:47:32 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2008/1/29_Christina_Kessler_%28geb._1955%29_files/Christina%20Kessler%20aktuell.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object174_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:173px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;„Im Herzen sind wir verbunden mit allem, was ist.&lt;br/&gt;Hier vereinigen sich Körper, Seele und Geist,&lt;br/&gt;Intellekt, Instinkt und Intuition, das Höhere und&lt;br/&gt;das Niedere, das Subtile und das Grobstoffliche,&lt;br/&gt;das Göttliche und das Menschliche ... Hier entdecken wir, dass alles mit allem verbunden ist, nicht nur als Teile eines Ganzen, sondern unauflöslich verbunden in einem gemeinsamen Urgrund, der die In-Formationen jenes allumfassenden Ordnungsplans enthält, ohne den Leben nicht eine Sekunde bestehen könnte.“ &lt;br/&gt;</description>
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      <title>Colin  Bloy (1927-2004)</title>
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      <pubDate>Fri, 28 Dec 2007 01:04:03 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2007/12/28_Colin_Bloy_%281927-2004%29_files/Colin2002.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object189_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:173px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Die Kirche der Liebe&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sie hat keine feste Form, denn sie lebt aus dem Einvernehmen der Menschen untereinander.&lt;br/&gt;Sie kennt keine Mitgliedschaft, sondern nur jene, die sich ihr zugehörig fühlen.&lt;br/&gt;Sie konkurriert nicht, denn jedes Wetteifern liegt ihr fern.&lt;br/&gt;Sie verfolgt keine Ziele, außer der Liebe zu dienen.&lt;br/&gt;Sie zieht keine Landesgrenzen, denn Nationen und Staaten sind Symbole der Trennung. &lt;br/&gt;Sie kapselt sich nicht ab, weil sie alle Gruppen und Religionen zu bereichern sucht.&lt;br/&gt;Sie achtet die großen Lehrer aller Zeiten, welche die Wahrheit der Liebe offenbart haben.&lt;br/&gt;Wer sich ihr zugehörig fühlt, der will die Wahrheit der Liebe mit seinem ganzen Sein ausdrücken.&lt;br/&gt;Gesellschaftliche Schicht oder Volkszugehörigkeit sind für sie ohne Bedeutung, die ihr zugehören, wissen es.&lt;br/&gt;Sie trachtet nicht, andere zu belehren; sie strebt allein danach, durch ihr Sein zu geben.&lt;br/&gt;Sie begreift die Erde als ein lebendes Wesen, dessen integraler Teil wir sind.&lt;br/&gt;Sie weiß, dass die Zeit der letztendlichen Umwandlung bevorsteht: Von der im Außen haftenden Ichhaftigkeit hin zur inneren Freiheit im Erkennen der Einheit.&lt;br/&gt;Sie verschafft sich nicht mit lauter Stimme Gehör, sondern sie wirkt in den feinstofflichen Dimensionen des Seins.&lt;br/&gt;Sie verneigt sich vor allen, die den Weg der Liebe aufleuchten ließen und dafür ihr Leben gaben.&lt;br/&gt;Sie lässt in ihren Reihen keine Rangfolge und keine feste Struktur zu, denn der eine ist nicht größer als der andere.&lt;br/&gt;Ihre Mitglieder erkennen einander an der Art zu handeln, an der Art zu sein, an den Augen – und an der geschwisterlichen Umarmung.&lt;br/&gt;Jeder einzelne von Ihnen führt ein Leben des stillen und liebevollen Umgangs mit sich selbst und dem Ganzen, während er seine täglichen Pflichten erfüllt, wie anspruchsvoll oder bescheiden sie auch sein mögen.&lt;br/&gt;Die Kirche der Liebe speist sich aus der absoluten Wahrheit, die sich nur verwirklicht, wenn die Menschheit nach dem obersten Gebot der Liebe lebt.&lt;br/&gt;Sie verspricht keinen Lohn, weder in diesem noch in jenem Leben – nur die unsagbare Freude des Seins und des Liebens.&lt;br/&gt;Jedes Mitglied trägt auf seine Weise zur Verbreitung des Wissens bei, in aller Stille, durch gutes Beispiel und lächelnde Präsenz.&lt;br/&gt;Die zur Kirche der Liebe gehören, werden ihren Nächsten, ihre Gemeinschaft und unseren Planeten heilen.&lt;br/&gt;Sie kennen weder Furcht noch Scham, und ihr Zeugnis wird immer, in guten wie in schlechten Zeiten gültig sein.&lt;br/&gt;Die Kirche der Liebe hat kein Geheimnis, kein Mysterium und keine Einweihung – sie gründet auf dem tiefen Wissen um die Macht der Liebe. &lt;br/&gt;Sie weiß, dass die Welt sich ändern wird, wenn wir Menschen dies wollen; aber nur, indem wir uns zuerst selbst ändern.&lt;br/&gt;Alle die sich dazugehörig fühlen, gehören dazu.&lt;br/&gt;Sie gehören zur Kirche der Liebe.</description>
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      <title>Oriah Mountain Dreamer (geb. 1955)</title>
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      <pubDate>Wed, 22 Aug 2007 01:33:29 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2007/8/22_Oriah_Mountain_Dreamer_%28geb._1955%29_files/oriah.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object190.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:141px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Die Einladung&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Es interessiert mich nicht, womit du dein Brot verdienst.&lt;br/&gt;Ich will wissen, wonach du dich sehnst,&lt;br/&gt;und ob du zu träumen wagst, dem Verlangen deines Herzens zu folgen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.&lt;br/&gt;Ich will wissen, ob du es riskieren willst, dich zum Narren zu machen,&lt;br/&gt;für die Liebe,&lt;br/&gt;für deinem Traum,&lt;br/&gt;für das Abenteuer, am Leben zu sein.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es interessiert mich nicht, in welchem Haus dein Mond und deine Planeten stehen ...&lt;br/&gt;Ich will wissen, ob du den Kern deiner Trauer berührt hast,&lt;br/&gt;ob dich die Treulosigkeit des Lebens geöffnet hat&lt;br/&gt;oder du dich zurückgezogen und verschlossen hast, &lt;br/&gt;um dich vor weiteren Verletzungen zu schützen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich will wissen, ob du mit dem Schmerz leben kannst, &lt;br/&gt;meinem oder deinem,&lt;br/&gt;ohne ihn zu verstecken,&lt;br/&gt;oder ihn auszublenden&lt;br/&gt;oder ihn zu reparieren wollen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich will wissen, ob du mit der Freude sein kannst,&lt;br/&gt;meiner oder deiner,&lt;br/&gt;ob du wild tanzen&lt;br/&gt;und dich von der Ekstase durchbeben lassen kannst,&lt;br/&gt;ohne uns zu ermahnen,&lt;br/&gt;vorsichtig zu sein&lt;br/&gt;realistisch zu sein&lt;br/&gt;die Begrenzungen des Menschseins zu bedenken.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du&lt;br/&gt;andere enttäuschen kannst,&lt;br/&gt;um dir selbst treu zu bleiben. &lt;br/&gt;Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst&lt;br/&gt;und deine eigene Seele nicht verrätst. &lt;br/&gt;Ob du ohne Glauben sein kannst&lt;br/&gt;und man dir deshalb glauben kann.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich will wissen, ob du die Schönheit wahrnehmen kannst,&lt;br/&gt;auch wenn sie nicht hübsch ist, an jedem Tag.&lt;br/&gt;Und ob du dein Leben&lt;br/&gt;aus dieser Quelle speisen kannst.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich will wissen, ob du mit dem Scheitern leben kannst,&lt;br/&gt;meinem und deinem&lt;br/&gt;und dennoch am Seeufer stehen&lt;br/&gt;und dem Silbermond zurufen kannst:&lt;br/&gt;&amp;quot;Ja!&amp;quot;.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es interessiert mich nicht, wo du wohnst oder wie viel Geld du hast.&lt;br/&gt;Ich will wissen, ob du nach einer Nacht des Kummers und der Verzweiflung, zermürbt und geschunden bis auf die Knochen,&lt;br/&gt;aufstehen kannst, um deine Kinder zu versorgen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es interessiert mich nicht, wen du kennst&lt;br/&gt;oder wie du hierher gekommen bist.&lt;br/&gt;Ich will wissen, ob mit mir im Zentrum des Feuers stehen kannst, ohne zurückzuweichen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du studiert hast. Ich will wissen, was dich im Innern stützt,&lt;br/&gt;Wenn alles andere wegbricht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich will wissen, ob du allein sein kannst,&lt;br/&gt;mit dir selbst, und ob dir diese Gesellschaft in den leeren Momenten deines Lebens wirklich angenehm ist.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Friedrich Nietzsche (1844-1900)</title>
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      <pubDate>Sat, 30 Jun 2007 00:06:21 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2007/6/30_Friedrich_Nietzsche_%281844-1900%29_files/nietzsche1864.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object191.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:115px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Mitternachtslied &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;O Mensch! Gib acht!&lt;br/&gt;Was spricht die tiefe Mitternacht?&lt;br/&gt;&amp;quot;Ich schlief, ich schlief-,&lt;br/&gt;Aus tiefem Traum bin ich erwacht:-&lt;br/&gt;Die Welt ist tief und tiefer als der Tag gedacht.&lt;br/&gt;Tief ist ihr Weh-&lt;br/&gt;Lust, tiefer noch als Herzeleid:&lt;br/&gt;Weh spricht: Vergeh!&lt;br/&gt;Doch alle Lust will Ewigkeit-,&lt;br/&gt;Will tiefe, tiefe Ewigkeit!&amp;quot;</description>
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      <title>Rainer Maria Rilke (1875-1926)</title>
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      <pubDate>Mon, 25 Jun 2007 00:31:17 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2007/6/25_Rainer_Maria_Rilke_%281875-1926%29_files/images3Fq3Drilke26ndsp3D2026svnum3D1026um3D126hl3Dde26client3Dfirefox-a26rls3Dorg.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object192.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:166px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Brief an Friedrich Westhoff, Rom, 9. April 1904.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Man muss nie verzweifeln, wenn etwas verloren geht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück; es kommt alles noch herrlicher wieder.&lt;br/&gt;Was abfallen muss, fällt ab; was zu uns gehört, bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die größer sind, als unsere Einsicht und mit denen wir nur scheinbar in Widerspruch stehen.&lt;br/&gt;Man muss in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an all seine Millionen von Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte, denen gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.“&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Ken Wilber (geb. 1949)</title>
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      <pubDate>Mon, 7 May 2007 01:07:04 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2007/5/7_Ken_Wilber_%28geb._1949%29_files/wilber.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object193.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:151px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;„Am Ende, so glaube ich, werden wir die inherente Freude am Existieren finden, eine Freude, die aus der unglaublichen Perfektion eines jeden einzelnen Augenblicks geboren wird, eine wundersame Ganzheit in sich selbst, die Teil ist der Ganzheit des Nächsten, eine gleitende Reihe von Ganzheiten und Teilen, welche in die Unendlichkeit hinein- und zurückkaskadieren, ohne Fehler und Mangel, immer erfüllt von dem Glanz, welcher das Jetzt ist.&lt;br/&gt;Und dann zeigt sich das wahre Mysterium, zieht ein insgeheimes Lächeln über das Anlitz des SEINS, geht die Sonne auf in deinem eigenen Herzen und wird die Erde zu deinem eigenen Körper, rauschen Galaxien durch deine Adern und bringen die Sterne die Neuronen deiner Nacht zum Erglühen, dann suchst du nicht mehr nach einer bloßen Erklärung für das, was tatsächlich dein ursprüngliches Gesicht ist.“&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Lao-Tse (der Legende nach: 7. Jh. v. Chr.)</title>
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      <pubDate>Wed, 4 Apr 2007 00:40:58 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2007/4/4_Lao-Tse_%28der_Legende_nach__7._Jh._v._Chr.%29_files/poetic21.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object194.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:108px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Pflichtbewusstsein ohne Liebe macht verdrießlich&lt;br/&gt;Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos&lt;br/&gt;Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart&lt;br/&gt;Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig&lt;br/&gt;Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch&lt;br/&gt;Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch&lt;br/&gt;Ordnung ohne Liebe macht kleinlich&lt;br/&gt;Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch&lt;br/&gt;Macht ohne Liebe macht grausam&lt;br/&gt;Ehre ohne Liebe macht hochmütig&lt;br/&gt;Besitz ohne Liebe macht geizig&lt;br/&gt;Glaube ohne Liebe macht fanatisch</description>
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      <title>Albert Einstein (1879-1955)</title>
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      <pubDate>Wed, 21 Mar 2007 01:12:01 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2007/3/21_Albert_Einstein_%281879-1955%29_files/Albert_Einstein.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object195.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:163px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;„Ein menschliches Wesen ist Teil eines Ganzen, das wir Universum nennen, ein Teil, der durch Zeit und Raum begrenzt ist. Es erfährt sich, seine Gedanken und Gefühle als etwas Getrenntes vom Übrigen, was einer optischen Illusion seines Bewusstseins gleichkommt. &lt;br/&gt;Diese Illusion ist für uns wie ein Gefängnis, das uns zurückwirft auf unsere persönlichen Wünsche und die Zuneigung zu den paar wenigen Menschen, die uns nahe stehen. Unsere Aufgabe ist es, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Kreis unseres Mitgefühls weiter ziehen, damit er alle lebenden Wesen und die ganze Natur in ihrer grandiosen Schönheit mit einbezieht.“&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Papst Benedikt XVI. (geb. 1927)</title>
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      <pubDate>Fri, 16 Feb 2007 00:42:30 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2007/2/16_Papst_Benedikt_XVI._%28geb._1927%29_files/Benedikt20XVI.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object196.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:186px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Aus: Enzyklika „Deus Caritas Est“&lt;br/&gt;„Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm ... Liebe zielt auf Ewigkeit. Ja, Liebe ist ,,Ekstase’’, aber Ekstase nicht im Sinn des rauschhaften Augenblicks, sondern Ekstase als ständiger Weg aus dem in sich verschlossenen Ich zur Freigabe des Ich, zur Hingabe und so gerade zur Selbstfindung, ja, zur Findung Gottes: ,Wer sein Leben zu bewahren sucht, wird es verlieren; wer es dagegen verliert, wird es gewinnen’, sagt Jesus.“</description>
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      <title>Gautama Buddha (ca. 560-480 v. Chr.)</title>
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      <pubDate>Tue, 19 Dec 2006 08:37:20 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2006/12/19_Gautama_Buddha_%28ca._560-480_v._Chr.%29_files/DSCN0021.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object197.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:181px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Aus: Anguttara Nikâya, Rede an die Kalamer&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&amp;quot;Glaubt nicht alles, nur weil Ihr davon gehört habt.&lt;br/&gt;Glaubt nicht alles, nur weil man darüber spricht und redet.&lt;br/&gt;Glaubt nicht alles, nur weil es in den religiösen Schriften steht.&lt;br/&gt;Glaubt nicht alles, nur weil es der Autorität eurer Lehrer und Eltern entspringt.&lt;br/&gt;Glaubt nicht alles, nur weil es die Tradition übermittelt hat.&lt;br/&gt;Falls Ihr aber nach genauer Beobachtung und Analyse erkennt, daß es vernünftig ist und es&lt;br/&gt;dem Guten und dem Wohlergehen des Einzelnen sowie dem Ganzen dient, &lt;br/&gt;dann akzeptiert es und lebt danach.&amp;quot;</description>
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      <title>Rumi (1207-1273)</title>
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      <pubDate>Sat, 7 Oct 2006 02:41:54 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2006/10/7_Rumi_%281207-1273%29_files/rumiport.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object198.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:161px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Aus: Divani Shamsi Tabriz, XXXVI&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&amp;quot;Komm’ mit, komm’ mit uns, wer immer du bist. &lt;br/&gt;Suchender, Gläubiger oder Getriebener.&lt;br/&gt;Es hat keine Bedeutung&lt;br/&gt;Denn unsere ist keine Karavane der Verzweiflung&lt;br/&gt;Komm’ mit uns, auch wenn du deinen Schwur tausendfach gebrochen hast &lt;br/&gt;Komm’ mit uns, und wenn du gehst, komm’ wieder, eins  ums andere Mal.&amp;quot;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Ihr Liebenden, Ihr Liebenden, es ist an der Zeit&lt;br/&gt;Hinauszueilen aus dieser Welt &lt;br/&gt;Ich höre die Trommeln widerhallen in meiner Seele&lt;br/&gt;Aus den Tiefen der Sterne tönt ihr Schlag&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Unser Kameltreiber macht sich zu schaffen&lt;br/&gt;Die Karavane ist fertig zum Aufbruch&lt;br/&gt;Er bittet um Verzeihung&lt;br/&gt;Dass er uns gestört hat und&lt;br/&gt;Fragt, warum wir noch schlafen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Überall scharrt und ruft es nach Abreise&lt;br/&gt;Die Sterne werfen, hinter blauen Schleiern &lt;br/&gt;Ihr flackernd Licht auf uns&lt;br/&gt;Ein wundersames Völkchen ist versammelt&lt;br/&gt;Sich aufzumachen in die unendliche, unwahrnehmbare Ebene.“ &lt;br/&gt;</description>
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      <title>Thich Nhat Hanh (geb. 1926)</title>
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      <pubDate>Wed, 13 Sep 2006 01:10:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2006/9/13_Thich_Nhat_Hanh_%28geb._1926%29_files/tnh00.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object199.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:145px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Gedicht: „Nenn’ mich bei meinen wahren Namen“ &lt;br/&gt;„Sage nicht, dass ich morgen fortgehe&lt;br/&gt;Denn ich bin gerade erst angekommen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Schau’ hin, ich komme in jedem Augenblick&lt;br/&gt;Die Blüte da, an dem Frühlingszweig&lt;br/&gt;Der kleine Vogel dort, mit den zarten Flügeln&lt;br/&gt;Wie er singt in seinem Nest&lt;br/&gt;Die Raupe, verborgen im Herzen der Blüte&lt;br/&gt;Der Juwel, der noch im Steine ruht&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich komme, um zu lachen und zu weinen&lt;br/&gt;Um zu fürchten und zu hoffen&lt;br/&gt;Der Rhythmus meines Herzens &lt;br/&gt;Ist die Geburt und der Tod von allem, das lebt&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich bin der Frosch im klaren Wasser des Teichs&lt;br/&gt;Ich bin die grüne Schlange, die ihn verschlingt&lt;br/&gt;Ich bin das Kind in Uganda, nichts als Haut und Knochen &lt;br/&gt;Ich bin der Waffenhändler, der den Bürgerkrieg schürt&lt;br/&gt;Ich bin das junge Mädchen, das sich, vergewaltigt, &lt;br/&gt;Vom Flüchtlingsboot ins Meer stürzt&lt;br/&gt;Ich bin der Pirat, skrupellos, dessen Herz&lt;br/&gt;Noch nicht zu sehen und zu lieben gelernt hat&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Meine Freude ist wie der Frühling, so warm&lt;br/&gt;Sie lässt Blumen blühen, am Rande vieler Lebenswege&lt;br/&gt;Mein Schmerz ist ein Tal der Tränen,&lt;br/&gt;das die sieben Meere speist&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nenn’ mich bei meinen wahren Namen&lt;br/&gt;Damit ich meine Schreie wie mein Lachen höre&lt;br/&gt;Dass ich erkenne, Freunde und Schmerz sind eins&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nenn’ mich bei meinen wahren Namen&lt;br/&gt;Auf dass ich erwache &lt;br/&gt;Und die Tür meines Herzens weit offen stehe&lt;br/&gt;Für den Sommerwind des Mitgefühls“</description>
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      <title>Hilda Conkling (1910 -1985)</title>
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      <pubDate>Tue, 29 Aug 2006 00:41:43 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2006/8/29_Hilda_Conkling_%281910_-1985%29_files/little-girl.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object200.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:145px; height:166px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Aus: „Poems of a Little Girl“&lt;br/&gt;Geschrieben um 1920 im Alter zwischen 8 und 10 Jahren&lt;br/&gt;„Ich werde zu dir zurückkehren&lt;br/&gt;Aus den Meeren und Flüssen,&lt;br/&gt;Aus sonnigen Tälern und raunenden Bächen&lt;br/&gt;Ich werde kommen mit Händen voller &lt;br/&gt;Licht und Blumen ...&lt;br/&gt;Ich bringe Dinge zurück, die ich auflas&lt;br/&gt;Auf diesem und auf anderen Wegen &lt;br/&gt;Dinge, die ich fand am Meeresstrand, unter Bäumen&lt;br/&gt;Tannenzapfen habe ich in der Tasche &lt;br/&gt;Rosiger Sand rinnt durch meine Finger&lt;br/&gt;Von goldenen Schwingen werde ich erzählen ...&lt;br/&gt;Wirst du mich wiedererkennen?“</description>
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      <title>Fjodor Michailowitsch Dostojewski  (1821-1881)</title>
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      <pubDate>Sat, 26 Aug 2006 22:17:33 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Eintrage/2006/8/26_Fjodor_Michailowitsch_Dostojewski_%281821-1881%29_files/dostojewski.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://in-formation.eu/in-formation/BlogDE/Media/object201.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:144px; height:152px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Aus: „Die Bessenenen“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kirillow: „Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Es ist nur das. Das ist alles, das ist alles! Findet das einmal einer heraus, wird er sofort, im gleichen Augenblick, glücklich werden ... Alles ist gut, ich habe das ganz unvermittelt entdeckt.“&lt;br/&gt;Stavrogin: „Und wenn einer des Hungers stirbt, und wenn einer das kleine Mädchen verletzt und ihm Gewalt antut, ist das gut?“&lt;br/&gt;Kirillow: „Ja! Und wenn sich einer für das kleine Kind den Schädel einschlagen lässt, dann ist das auch gut. Alles ist gut, alles. Es ist für diejenigen gut, die wissen, dass alles gut ist. Wüssten sie, dass es gut ist für sie ist, so wäre es gut für sie, aber solange sie nicht wissen, das es gut für sie ist, solange wird es schlecht für sie sein. Das ist die ganze Idee, alles, was dahinter steht! Sie sind schlecht, weil sie nicht wissen, dass sie gut sind, Wenn sie das herausfinden, werden sie einem kleinen Mädchen keine Gewalt antun. Sie werden herausfinden, dass sie gut sind, und alle, jeder Einzelne von ihnen, werden gut werden.“</description>
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